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Wir leben im Zeitalter der Technik, die von Asphalt, Zementbauten und Kunststoff geprägt ist. Wir ernähren uns von verfälschten Speisen, die nichts mehr mit unseren Traditionen zu tun haben. Wir trinken chemische Formeln, die mit Vitaminen, Mineralien und unentzifferbaren Abkürzungen angereichert sind. Gleichzeitig verspüren wir den Wunsch, uns gesund und biologisch zu ernähren und verlassen uns dabei auf verschiedenste Zertifizierungen, wie wenn wir die Schuld abbüßen müssten, zur Menschheit des dritten Jahrtausends zu gehören. Baladin hat fest an die biologischen Zertifizierungen geglaubt und sie haben 2001 das erste italienische biologisch bescheinigte Bier hergestellt. Aber das reicht ihnen nicht mehr. Auch diese Welt ist ihnen zu chaotisch, unsicher und widersprüchlich geworden. Baladin will einen anderen Weg beschreiten, und zwar ganz allein.
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Baladin hält sich immer die Zukunft vor Augen, sie sind immer auf der Suche nach neuen Wegen, nach einer neuen und besseren Qualität, nach neuen Produkten. Und das Beste dabei ist, dass die Suche nach dem Neuen sie oft in die Vergangenheit zurück führt, zu den Traditionen und einfachen Dingen des Lebens, zu Mutter Natur und der Erde.
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Die Erde gibt uns die Gerste, die nobelste und einfachste Getreidesorte, die zur Bierherstellung eingesetzt wird. Nach der Ernte wird der Gerste mit Hilfe warmer Luft die Feuchtigkeit entzogen, um sie besser aufbewahren zu können und die Stärke wird dabei zu vergärbarer Maltose und Glucose umgewandelt.
Eine erstklassige Gerste darf nicht genetisch verändert sein, darf nur einen geringen Feuchtigkeitsgehalt aufweisen (Eigenschaft, die in Süditalien besonders gut erreicht wird), muss im Frühjahr geerntet werden, muss 2 Reihen Körner aufweisen und darf natürlich weder mit gesundheitsschädlichen Schädlingsbekämpfungsmitteln, noch mit chemischen Konservierungsmitteln behandelt werden. Es gibt hervorragende Gerstensorten, auch aus biologischem Anbau – aber die anonymen, unpersönlich aufgeführten Ergebnisse chemischer Analysen können ihnen nicht die Freude vermitteln, die sie in einem traditionellen Erzeugnis unserer Mutter Erde finden. Was wir wollen, ist der persönliche, herzliche Kontakt mit den Landwirten. Teo, der Chef von Baladin ist also losgezogen, auf der Suche nach authentischen Menschen, die die Erde bewirtschaften, die entscheiden, wann ausgesät und wann geerntet werden muss. Dabei geholfen hat ihm die Agroalimentare Sud, eine italienische Mälzerei, die in Italien Ländereien besitzt und mit Birra Baladin die wertvolle, wenn auch oft in den Schatten gestellte Arbeit der Landwirte aufwerten will. In Piozzo haben sie also das beste Malz, das nicht nur sehr gewissenhaft, sondern auch mit unbezahlbarer Leidenschaft angebaut wird – mit der selben Leidenschaft, mit der Baladin das bestmögliche Bier herstellen... weil es von Mutter Erde kommt.
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